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Start Leichtbaupresse Funktionsprinzip

Das neue Maschinenkonzept der Leichtbaupresse oder modularen Schließvorrichtung ist konsequent auf die Bedürfnisse des Prozesses ausgelegt, das heißt, die Erzeugung der Schließkraft und die Bewegung des Werkzeuges werden funktionell komplett getrennt. Durch diese Auslegung entfällt die Bewegung groß dimensionierter Maschinenteile mit entsprechend hohem Energieaufwand.

Die folgenden Abbildungen zeigen den prinzipiellen Aufbau des innovativen Pressenkonzeptes am Beispiel einer Leichtbaupresse für die Innenhochdruck-Umformung. Die Leichtbaupresse besteht aus einem Maschinengestell, das eine Stößelplatte sowie eine Tischplatte beinhaltet. Zwischen diesen Elementen kann das Werkzeug beliebig positioniert werden. Unterhalb des Tisches befinden sich Kurzhubzylinder, die das Schließen und Öffnen der Bügel realisieren.

Der revolutionäre Ansatz besteht jedoch in den Kohlefaserbügeln, die mit Hilfe der Kurzhubzylinder ein Zuhalten der Presse ermöglichen. Dadurch ist es möglich hohe Schließkräfte zu realisieren. Die Kohlefasern haben dabei den entscheidenden Vorteil einer geringen Dehnbarkeit bei extremer Belastbarkeit sowie eines geringen Gewichtes. Dadurch müssen nur kleine Massen bewegt werden. Dies schafft vor allem innerhalb der Energiebilanz entscheidende Vorteile, da hierbei geringe Anschlussleistungen notwendig sind.

 

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